Biografie Monika Gruber

 

Monika Gruber wurde in der Nähe von Erding geboren. Aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof in Tittenkofen, machte sie nach dem Abitur eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin. Als solche arbeitete sie einige Jahre bei einer amerikanischen Computerfirma, um dann aber für zweieinhalb Jahre die Schauspielschule Ruth-von-Zerboni in München/Grünwald zu besuchen.

 

Daneben war Monika Gruber von 2000 - 2005 Ensemblemitglied an der Iberl-Bühne in Solln bei München. Ihre ersten kabarettistischen Soli schrieb sie 2002 in ihrer Figur als Kellnerin Monique für die BR-Sketch-Comedy-Reihe „Kanal Fatal“, wo sie an der Seite von Veronika von Quast, Günter Grünwald, Michael Altinger u.v.m. ihre erste TV-Erfahrung als Kabarettistin sammelte.

 

2003 drehte sie an der Seite von u. a. Günter Grünwald, Andreas Giebel und Michael Altinger die „Bairisch-Comedy“-Serie „Die Komiker“ (BR).

 

Es folgte ihr erstes selbstgeschriebenes Solo-Programm „Kellnerin Monique: Schmeckt‘s ned?“, welches sie im März 2004 premierte und mit dem sie bis 2006 durch Süddeutschland und Österreich tourte.

 

Der Durchbruch gelang ihr dann mit ihrem zweiten Bühnen-Solo „Hauptsach’ g’sund“, mit dem „die Gruaberin“ von 2006 bis 2008 durch den süddeutschsprachigen Raum tourte.

 

2008 feierte Monika Gruber mit ihrem 3. Solo-Programm „Zu wahr, um schön zu sein“ Premiere. Das Programm wurde - wie das Vorprogramm - vom BR aufgezeichnet und mit sehr guten Quoten im Januar 2011 ausgestrahlt.

 

Zu diesem Zeitpunkt entstand auch die monatliche Satire-Show „Die Klugscheisser“ zusammen mit Bruno Jonas und Rick Kavanian. Die drei arbeiteten unermüdlich daran, die politische Landschaft mittels zündender Werbestrategien zu verbessern. Dass nicht alles gelingt oder geradezu in einer Sackgasse endet, liegt am zu Tage gelegten Übereifer und am satirischen Ansatz.

 

Von April 2011 bis Dezember 2012 war sie mit ihrem vierten Solo-Programm „Wenn ned jetzt, wann dann?“ erfolgreich in ganz Bayern und Österreich unterwegs.

 

Im September 2011 gab Monika Gruber ihr Kino-Debut in der Erfolgskomödie „Eine ganz heisse Nummer“ – bis heute haben sie ca. 1,3 Millionen Zuschauer in der Rolle der Gerti gesehen.

 

2012 erhielt sie vom ZDF ihre erste eigene monatliche Satire-Show „Leute, Leute“. Ebenfalls in diesem Jahr bekam sie auch den Bayerischen Fernsehpreis als „Beste Komikerin“.

 

Im Dezember 2012 haben sich Monika Gruber und Österreichs erfolgreichster Kabarettist Michael Niavarani spontan zusammengetan und duellierten auch im Februar/März 2013 als „Best of Beide“ mit einem pointierten Schlagabtausch die österreichischen und deutschen Bühnen. „Eine grenzüberschreitend-komische Angelegenheit“ (Salzburger Nachrichten).

 

Von 2014 bis 2015 war Monika Gruber mit ihrem fünften Solo-Programm „Irgendwas is’ immer“ live auf süddeutschen und österreichischen Bühnen auf Tour.

 

Von 2016 - 2017 war sie mit ihrem (erneut) österreichischen Bühnenpartner, Viktor Gernot, mit dem Programm „Küss die Hand“ vorwiegend in Österreich unterwegs.

 

Seit 2018 tourt sie mit ihrem sechsten Solo-Programm „Wahnsinn“ erfolgreich durch Bayern und Österreich.

 

Im März 2014 erschien bei Piper ihr erstes Buch mit dem Titel „Man muss das Kind im Dorf lassen“.


Solo-Programme

2004 - 2006        Kellnerin Monique: Schmeckt’s ned?

2006 - 2008        Hauptsach‘ g‘sund!

2008 - 2010        Zu wahr, um schön zu sein

2011 - 2012        Wenn ned jetzt, wann dann?

2014 - 2015        Irgendwas is‘ immer

2018 - 2019        Wahnsinn


Duo-Programme

2012 - 2013         „Best of Beide“ mit dem österreichischen Kabarettisten Michael Niavarani

2016 - 2017         „Küss die Hand“ mit dem österreichischen Kabarettisten Viktor Gernot


Bücher

2014                   Man muss das Kind im Dorf lassen (Meine furchtbar schöne Jugend auf dem Land) (PIPER VERLAG)


Kino

2011                  Eine ganz heiße Nummer, Regie: Markus Goller, Rolle: Gerti

2012                  Vatertage, Regie: Ingo Rasper, Rolle: Thea

2014                  Winterkartoffelknödel, Regie: Ed Herzog

2016                  Das Pubertier Regie: Leander Haussmann, Rolle: Miriam

2017                  Bayern Sagenhaft, Regie: Joseph Vilsmaier, Rolle: Moderatorin/Sprecherin

2017                  Unter deutschen Betten, Regie: Jan Fehse, Rolle: Frau Diederich

2017                  Maria Mafiosi, Regie: Jule Ronstedt, Rolle: Irmi Moosandl


Fernsehen (Kabarett)

2002 - 2005      Kanal fatal, zusammen mit Günter Grünwald, Michael Altinger etc., BR

2003 - 2007      Die Komiker, zusammen mit Günter Grünwald, Michael Altinger, Andreas Giebel etc., BR

2005 - 2009      Grünwald Freitagscomedy, feste Co-Partnerin von Günter Grünwald, BR

2009                  Normal is des ned, satirische Geschichten von und mit Monika Gruber und Günter Grünwald, BR

2011 - 2013      Die Klugscheißer, monatliche Satireshow zusammen mit Bruno Jonas und Rick Kavanian, BR – seit 2012: ARD

2012                  Leute, Leute!, eigene monatliche Satiresendung, ZDF

2018                  Schuhbecks Küchenkabarett, BR

2019                  Schuhbecks Küchenkabarett, BR

 

Dazu regelmäßige Gastauftritte bei „Verstehen Sie Spaß?“ (ARD), „Nuhr im Ersten“ (ARD), „Die Anstalt“ u.v.m.

 


Fernsehen (Schauspiel)

2003                  Der Alte – Alle Hoffnung begraben (ARD), Regie: Helmut Ashley

2004 Tatort –     Sechs zum Essen (ARD), Regie: Filippos Tsitos

2008 - 2011       Der Kaiser von Schexing (BR), Regie: Franz Xaver Bogner, Rolle: Hannelore Herbst

2011 - 2012       Hubert und Staller (ARD), Regie: Oliver Mielke + div., Rolle: Barbara Hansen

2011 - 2016       München 7 (ARD), Regie: Franz Xaver Bogner, Rolle: Moni Riemerschmidt

Seit 2013           Regelmäßiger Gast bei der „heute-show“ (ZDF), Moderation: Oliver Welke

2016                  Monis Grill (ARD/BR), Regie: Franz Xaver Bogner, Rolle: Moni

2016                  Um Himmels Willen (ARD)

2016 - 2018       Hubert und Staller (ARD), Regie: div., Rolle: Barbara Hansen

Seit 2019           Hubert ohne Staller (ARD), Regie: div., Rolle: Barbara Hansen

 


Moderation

 2004 - 2009      Berichterstattung vom Oktoberfest, BR

Sept. 2019         Interview 20-jähriges Bühnenjubiläum von DJ Ötzi, ORF


Diskografie

2006                  DVD „Kellnerin Monique: Schmeckt’s ned?“

2008                  CD + DVD „Hauptsach‘ g’sund!“

2010                  CD + DVD „Zu wahr, um schön zu sein“

2012                  CD + DVD „Wenn ned jetzt, wann dann?“

2014                  Hörbuch „Man muss das Kind im Dorf lassen“

2015                  CD + DVD „Irgendwas is’ immer“

2017                  DVD „Küss die Hand“ (Duo-Programm mit Viktor Gernot)

Ab Nov 2019     CD + DVD „Wahnsinn“

 


Auszeichnungen

2006                  Bayerischer Kabarettpreis, Kategorie: Senkrechtstarterin

2007                  Ernst-Hoferichter-Preis

2008                  Merkur-Theaterpreis, Kategorie: Publikumspreis

2009                  Kulturpreis des Landkreises Erding

2010                  Nominiert für den „Deutschen Comedypreis“, Kategorie: Beste Komikerin

2012                  Bayerischer Fernsehpreis, Kategorie: Beste Comedian Video Champion, Kategorie: Comedy Award

2013                  Sigi-Sommer-Taler

2017                  BAMBI, Kategorie: Comedy

2019                  Bayerischer Verdienstorden